All dies geschieht über unseren Köpfen
Der Einfluss des Mondes.
Von Michel Gravereau
Der Glaube, dass der Mond den Menschen beeinflusst, ist längst überholt. Er findet sich aber noch immer in unserem Sprachgebrauch: Sagen wir nicht von jemandem mit wechselhaftem Verhalten, er sei „launisch“?
Und von jemandem mit schlechter Laune, er sei „in schlechter Laune“?
Der Mythos vom Werwolf soll das seltsame Verhalten mancher Tiere bei Vollmond widerspiegeln. Bewiesen ist jedoch nur, dass der Vollmond den Nachthimmel deutlich erhellt und Tiere auf diese Helligkeitsveränderung reagieren.
Welche Einflüsse sind also bekannt?
Der Mond bremst die Erdrotation. Würde die Erde in einigen zehn Milliarden Jahren noch existieren, würde ein Tag auf der Erde 1128 Stunden dauern, also 47 unserer heutigen Tage. Bis dahin wäre die Erde jedoch von der Sonne verbrannt.
Der Mond hatte noch andere Einflüsse: Er schützte uns wie ein Schild vor vielen Meteoriten, die die Erde bedrohten. Die schiere Anzahl der Krater auf seiner Rückseite beweist dies.
All diese Meteoriten, die auf den Mond einschlugen und diese Krater erzeugten, hätten die Erde auch ohne den Mond als Barriere erreicht. Das Schicksal der Erde und damit auch unser eigenes wäre ganz anders verlaufen, wenn all diese Himmelskörper, die zufällig auf dem Mond einschlugen, auf uns gefallen wären.
Nahezu alle Zivilisationen schrieben dem Mond einen magischen Einfluss auf das menschliche Leben und Schicksal zu. Doch die moderne Wissenschaft hat für diese Vorstellungen über den Zusammenhang zwischen menschlichem Verhalten und dem Mond bisher keine wirklichen Beweise gefunden.
Andererseits konnte sie die tatsächlichen kosmischen Einflüsse des Mondes auf die Erde entdecken.
Zunächst übt der Mond eine Gravitationskraft auf unseren Planeten aus. Da wir uns unter dem Mond befinden, sind wir seiner Gravitationskraft ausgesetzt, die uns, obwohl wir sie nicht spüren, tendenziell zu ihm hinzieht. Die sichtbarste Folge dieser Hebung ist der Gezeiteneffekt auf die Ozeane.
Aber auch die Erdkruste selbst hebt sich unter dem Einfluss des Mondes um durchschnittlich etwa 20 cm. Da der Mond die Erde langsamer umkreist als die Erde sich um ihre Achse dreht, verlangsamt der Gezeiteneffekt die Erdrotation minimal, sodass sich die Tageslänge jedes Jahr um einige Millionstel Sekunden verlängert.
Der Mond hatte noch andere Einflüsse: Er schützte uns wie ein Schild vor vielen Meteoriten, die die Erde bedrohten. Die schiere Anzahl der Krater auf seiner Rückseite beweist dies.
All diese Meteoriten, die auf den Mond einschlugen und diese Krater erzeugten, hätten die Erde auch ohne den Mond als Barriere erreicht. Das Schicksal der Erde und damit auch unser eigenes wäre ganz anders verlaufen, wenn all diese Himmelskörper, die zufällig auf dem Mond einschlugen, auf uns gefallen wären.
Nahezu alle Zivilisationen schrieben dem Mond einen magischen Einfluss auf das menschliche Leben und Schicksal zu. Doch die moderne Wissenschaft hat für diese Vorstellungen über den Zusammenhang zwischen menschlichem Verhalten und dem Mond bisher keine wirklichen Beweise gefunden.
Andererseits konnte sie die tatsächlichen kosmischen Einflüsse des Mondes auf die Erde entdecken.
Zunächst übt der Mond eine Gravitationskraft auf unseren Planeten aus. Da wir uns unter dem Mond befinden, sind wir seiner Gravitationskraft ausgesetzt, die uns, obwohl wir sie nicht spüren, tendenziell zu ihm hinzieht. Die sichtbarste Folge dieser Hebung ist der Gezeiteneffekt auf die Ozeane.
Aber auch die Erdkruste selbst hebt sich unter dem Einfluss des Mondes um durchschnittlich etwa 20 cm. Da der Mond die Erde langsamer umkreist als die Erde sich um ihre Achse dreht, verlangsamt der Gezeiteneffekt die Erdrotation minimal, sodass sich die Tageslänge jedes Jahr um einige Millionstel Sekunden verlängert.
Der Himmelskörper unserer Nächte hatte noch weitere Auswirkungen: Er stabilisierte die Erde und verhinderte so, dass sie sich – wie andere Planeten unseres Sonnensystems – um ihre Achse neigte.
Wäre die Erde geneigt gewesen, gäbe es die Jahreszeiten, wie wir sie kennen, nicht, da die Sonneneinstrahlung über Millionen von Jahren stark geschwankt hätte.
Schließlich noch immer eine Frage, die viele Menschen beschäftigt: Beeinflusst der Mond das Pflanzenwachstum? Noch heute glauben einige Landwirte, dass die Mondphasen beim Pflanzen und Holzeinschlag berücksichtigt werden müssen.
Auch hier hat die moderne Wissenschaft, genau wie bei der Geburt von Babys, keine stichhaltigen Beweise für diese Annahmen gefunden.
Der Mond bleibt für uns ein prächtiges Schauspiel am Himmel, das sich am besten zum Zeitpunkt des ersten Viertels durch ein Fernglas oder Teleskop beobachten lässt.
Er ermöglicht uns auch das Träumen, und das ist es, was wirklich zählt.
Wäre die Erde geneigt gewesen, gäbe es die Jahreszeiten, wie wir sie kennen, nicht, da die Sonneneinstrahlung über Millionen von Jahren stark geschwankt hätte.
Schließlich noch immer eine Frage, die viele Menschen beschäftigt: Beeinflusst der Mond das Pflanzenwachstum? Noch heute glauben einige Landwirte, dass die Mondphasen beim Pflanzen und Holzeinschlag berücksichtigt werden müssen.
Auch hier hat die moderne Wissenschaft, genau wie bei der Geburt von Babys, keine stichhaltigen Beweise für diese Annahmen gefunden.
Der Mond bleibt für uns ein prächtiges Schauspiel am Himmel, das sich am besten zum Zeitpunkt des ersten Viertels durch ein Fernglas oder Teleskop beobachten lässt.
Er ermöglicht uns auch das Träumen, und das ist es, was wirklich zählt.