Islam
oder die Prüfung des europäischen Gewissens
Von Louis Perez y Cid
Es gibt Debatten, die hinter einer scheinbaren Selbstverständlichkeit eine tiefere Verwirrung verbergen. Der Islam ist eine davon; er ist weniger ein klar definierter Gegenstand als vielmehr ein Offenbarer der Unsicherheiten unserer Zeit.
In Europa ist es schwierig geworden, über den Islam zu sprechen, ohne in die sterile Alternative von Idealismus oder Verurteilung zu verfallen. Je mehr Bedeutung der Begriff in der Öffentlichkeit erlangt, desto mehr scheint er an Präzision zu verlieren, während er an emotionaler Wucht gewinnt. Er bezeichnet abwechselnd einen Glauben, eine Kultur, eine Zivilisation, manchmal eine Bedrohung und wird letztlich durch seine widersprüchlichen Verwendungen zu nichts anderem als einem Ausdruck unserer eigenen Ängste.
Doch jede ernsthafte Auseinandersetzung setzt zuallererst das Bemühen um Differenzierung voraus.
Der Islam ist prinzipiell eine Religion. Als solche umfasst er Glaubensvorstellungen, Praktiken und eine Beziehung zum Heiligen. Aber wie die großen religiösen Traditionen der Geschichte beschränkt er sich nicht auf diese innere Dimension; Sie ist auch in sozialen Formen, rechtlichen Traditionen und politischen Strukturen verankert. Weiterlesen...
Es gibt Debatten, die hinter einer scheinbaren Selbstverständlichkeit eine tiefere Verwirrung verbergen. Der Islam ist eine davon; er ist weniger ein klar definierter Gegenstand als vielmehr ein Offenbarer der Unsicherheiten unserer Zeit.
In Europa ist es schwierig geworden, über den Islam zu sprechen, ohne in die sterile Alternative von Idealismus oder Verurteilung zu verfallen. Je mehr Bedeutung der Begriff in der Öffentlichkeit erlangt, desto mehr scheint er an Präzision zu verlieren, während er an emotionaler Wucht gewinnt. Er bezeichnet abwechselnd einen Glauben, eine Kultur, eine Zivilisation, manchmal eine Bedrohung und wird letztlich durch seine widersprüchlichen Verwendungen zu nichts anderem als einem Ausdruck unserer eigenen Ängste.
Doch jede ernsthafte Auseinandersetzung setzt zuallererst das Bemühen um Differenzierung voraus.
Der Islam ist prinzipiell eine Religion. Als solche umfasst er Glaubensvorstellungen, Praktiken und eine Beziehung zum Heiligen. Aber wie die großen religiösen Traditionen der Geschichte beschränkt er sich nicht auf diese innere Dimension; Sie ist auch in sozialen Formen, rechtlichen Traditionen und politischen Strukturen verankert. Weiterlesen...
Johanna von Orléans
Stimme Gottes oder Vernunft eines Königreichs?
Von Louis Perez y Cid
Johanna von Orléans wurde am 30. Mai 1431 auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Vor 595 Jahren. Ihr Leben erinnert unweigerlich an den Hundertjährigen Krieg. Doch wer war Johanna von Orléans wirklich?
Der sogenannte Hundertjährige Krieg war alles andere als ein einfacher Konflikt zwischen zwei klar definierten Nationen.
Es war auch ein Krieg um Legitimität, Fraktionen und wechselnde Allianzen. Das Königreich Frankreich war damals gespalten zwischen den Anhängern des Dauphins Karl, des späteren Karl VII., unterstützt von den Armagnacs, und den mit den Engländern verbündeten Burgundern, die einen Großteil Nordfrankreichs und die Küste Aquitaniens kontrollierten. Auch Paris selbst stand unter ihrer Herrschaft.
Der Vertrag von Troyes, 1420 unter Karl VI. unterzeichnet, brachte eine entscheidende politische Wendung in diese dynastische Verwirrung: Der französische König erkannte den englischen König als Thronfolger an und enterbte damit den Dauphin.
Die Frage der Legitimität war nun nicht mehr nur politischer Natur, sondern beinahe metaphysischer Natur. Wer war der wahre König? Weiterlesen...
Johanna von Orléans wurde am 30. Mai 1431 auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Vor 595 Jahren. Ihr Leben erinnert unweigerlich an den Hundertjährigen Krieg. Doch wer war Johanna von Orléans wirklich?
Der sogenannte Hundertjährige Krieg war alles andere als ein einfacher Konflikt zwischen zwei klar definierten Nationen.
Es war auch ein Krieg um Legitimität, Fraktionen und wechselnde Allianzen. Das Königreich Frankreich war damals gespalten zwischen den Anhängern des Dauphins Karl, des späteren Karl VII., unterstützt von den Armagnacs, und den mit den Engländern verbündeten Burgundern, die einen Großteil Nordfrankreichs und die Küste Aquitaniens kontrollierten. Auch Paris selbst stand unter ihrer Herrschaft.
Der Vertrag von Troyes, 1420 unter Karl VI. unterzeichnet, brachte eine entscheidende politische Wendung in diese dynastische Verwirrung: Der französische König erkannte den englischen König als Thronfolger an und enterbte damit den Dauphin.
Die Frage der Legitimität war nun nicht mehr nur politischer Natur, sondern beinahe metaphysischer Natur. Wer war der wahre König? Weiterlesen...
Französische Identität: Erbe, Ansprüche und Wille
Von Louis Perez y Cid
Sie kommen von anderswo, sprechen manchmal kaum die Sprache und entscheiden sich dennoch, Frankreich zu dienen. Ihr Engagement wirft eine einfache Frage auf: Was macht einen Menschen heute zum Franzosen?
Was bedeutet es heute, Franzose zu sein?
Die Frage taucht immer wieder auf, wie ein unausgesprochenes Anliegen. Sie kommt in politischen Debatten, in alltäglichen Gesprächen und manchmal auch im Schweigen zum Vorschein.Weiterlesen...
Französischer Patriotismus
3/3 Ihn annehmen
Trilogie von Louis Perez y Cid
Patriotismus ist wieder in aller Munde. Er wird diskutiert, differenziert betrachtet und in seinen historischen Kontext eingebettet. Durch die ständigen Erklärungen vergessen wir seinen Kern: Er ist eine Verpflichtung.
Ein Land zu lieben bedeutet nicht einfach, es zu verstehen oder gar zu kritisieren. Es erfordert, seine Regeln zu akzeptieren, seine Sprache zu teilen und seine Geschichte anzuerkennen – nicht als Last, sondern als Ausdrucksform.
Alles andere ist bloße, vage Verbundenheit.
Eine Nation wird weder durch diffuse Gefühle noch durch abstrakte Prinzipien zusammengehalten. Sie wird durch konkrete Forderungen zusammengehalten, die manchmal bindend, oft diskutabel, aber niemals optional sind... Weiterlesen...
Patriotismus ist wieder in aller Munde. Er wird diskutiert, differenziert betrachtet und in seinen historischen Kontext eingebettet. Durch die ständigen Erklärungen vergessen wir seinen Kern: Er ist eine Verpflichtung.
Ein Land zu lieben bedeutet nicht einfach, es zu verstehen oder gar zu kritisieren. Es erfordert, seine Regeln zu akzeptieren, seine Sprache zu teilen und seine Geschichte anzuerkennen – nicht als Last, sondern als Ausdrucksform.
Alles andere ist bloße, vage Verbundenheit.
Eine Nation wird weder durch diffuse Gefühle noch durch abstrakte Prinzipien zusammengehalten. Sie wird durch konkrete Forderungen zusammengehalten, die manchmal bindend, oft diskutabel, aber niemals optional sind... Weiterlesen...
Französischer Patriotismus
2/3 Wiederaufbau
Trilogie von Louis Perez y Cid
Man hätte meinen können, die Frage des Patriotismus sei in den Hintergrund gerückt, wie eine alte, fast peinliche Angelegenheit. Doch sie kehrt unangekündigt zurück, während die Welt sich verhärtet.
Der Krieg hat erneut die Grenzen Europas erreicht. Die Machtverhältnisse verschieben sich, Unsicherheiten breiten sich aus, und was gewiss schien – Frieden, Stabilität, ein Gefühl der Zugehörigkeit – ist wieder ungewiss.
In diesem Kontext hört Patriotismus auf, eine abstrakte Idee zu sein. Er wird wieder zu einer konkreten Frage, nicht mehr nur nach unserer
Doch zunächst müssen wir wissen, worüber wir sprechen. Patriotismus ist nicht Nationalismus. Das eine vereint, das andere grenzt ein. Patriotismus akzeptiert Kritik, Nationalismus fürchtet sie. Identität lässt sich nicht verordnen; sie entsteht, wandelt sich und wird mitunter geschwächt. Weiterlesen...
Man hätte meinen können, die Frage des Patriotismus sei in den Hintergrund gerückt, wie eine alte, fast peinliche Angelegenheit. Doch sie kehrt unangekündigt zurück, während die Welt sich verhärtet.
Der Krieg hat erneut die Grenzen Europas erreicht. Die Machtverhältnisse verschieben sich, Unsicherheiten breiten sich aus, und was gewiss schien – Frieden, Stabilität, ein Gefühl der Zugehörigkeit – ist wieder ungewiss.
In diesem Kontext hört Patriotismus auf, eine abstrakte Idee zu sein. Er wird wieder zu einer konkreten Frage, nicht mehr nur nach unserer
Doch zunächst müssen wir wissen, worüber wir sprechen. Patriotismus ist nicht Nationalismus. Das eine vereint, das andere grenzt ein. Patriotismus akzeptiert Kritik, Nationalismus fürchtet sie. Identität lässt sich nicht verordnen; sie entsteht, wandelt sich und wird mitunter geschwächt. Weiterlesen...
Französischer Patriotismus,
1/3 Verständnis
Trilogie von Louis Perez y Cid
Als Ausländer und noch Student lebte ich kaum ein Jahr in Frankreich, als der Mai 1968 ausbrach. In Paris und später in Straßburg entdeckte ich ein zutiefst politisiertes Land, in dem die Begriffe „links“ und „rechts“ wie ein Rätsel immer wieder auftauchten, für das ich keinen Schlüssel hatte.
Ich beobachtete diesen Umbruch mit stiller Ironie. Erst später verstand ich, dass hier selbst der Streit etwas über die Verbundenheit zum Land offenbart.
Als Ausländer und noch Student lebte ich kaum ein Jahr in Frankreich, als der Mai 1968 ausbrach. In Paris und später in Straßburg entdeckte ich ein zutiefst politisiertes Land, in dem die Begriffe „links“ und „rechts“ wie ein Rätsel immer wieder auftauchten, für das ich keinen Schlüssel hatte.
Ich beobachtete diesen Umbruch mit stiller Ironie. Erst später verstand ich, dass hier selbst der Streit etwas über die Verbundenheit zum Land offenbart.
Der Bruch
Der Mai 1968 ging über Frankreich hinaus, beschränkte sich aber nicht darauf. Überall stellte eine größere und besser gebildete Generation die bestehenden Autoritäten in Frage: den Staat, die Universität, die Familie.
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DIEN BIEN PHU
Warum wir durchhielten
Von Louis Perez y Cid
Die Schlacht von Dien Bien Phu ist im französischen Gedächtnis weit mehr als nur eine militärische Niederlage. Sie bleibt Symbol eines Kolonialkrieges, den die politischen Mächte nicht länger tragen konnten, eine große strategische Katastrophe, aber auch ein außergewöhnlicher Akt des Widerstands und der Ausdauer.
Vom 13. März bis zum 7. Mai 1954 hielten Tausende von Männern in einem abgelegenen Tal in Tonkin unter Beschuss, Schlamm und Erschöpfung stand. Französische Soldaten, Legionäre, Fallschirmjäger, nordafrikanische Schützen, afrikanische Soldaten und verbündete vietnamesische Truppen erlebten 57 Tage lang die Hölle auf Erden.
Tag und Nacht wurden die Stellungen bombardiert. Landebahnen wurden zerstört. Die Verwundeten drängten sich in provisorische, mit Regen und Schlamm gefüllte Unterkünfte. Die Versorgung wurde immer unzuverlässiger.
Jede Stellung fiel langsam, Stück für Stück, inmitten des Gestanks von Schießpulver, Blut und aufgewühlter Erde.
r... Weiterlesen...
Die Schlacht von Dien Bien Phu ist im französischen Gedächtnis weit mehr als nur eine militärische Niederlage. Sie bleibt Symbol eines Kolonialkrieges, den die politischen Mächte nicht länger tragen konnten, eine große strategische Katastrophe, aber auch ein außergewöhnlicher Akt des Widerstands und der Ausdauer.
Vom 13. März bis zum 7. Mai 1954 hielten Tausende von Männern in einem abgelegenen Tal in Tonkin unter Beschuss, Schlamm und Erschöpfung stand. Französische Soldaten, Legionäre, Fallschirmjäger, nordafrikanische Schützen, afrikanische Soldaten und verbündete vietnamesische Truppen erlebten 57 Tage lang die Hölle auf Erden.
Tag und Nacht wurden die Stellungen bombardiert. Landebahnen wurden zerstört. Die Verwundeten drängten sich in provisorische, mit Regen und Schlamm gefüllte Unterkünfte. Die Versorgung wurde immer unzuverlässiger.
Jede Stellung fiel langsam, Stück für Stück, inmitten des Gestanks von Schießpulver, Blut und aufgewühlter Erde.
r... Weiterlesen...
Traditionen zum 1. Mai
Von Louis Perez y Cid
Jedes Frühjahr kehrt der 1. Mai mit seinen althergebrachten Ritualen zurück.
Auf den Straßen werden Maiglöckchen ausgetauscht, Prozessionen veranstaltet und Parolen wiederholt. Offiziell ist es der Tag der Arbeit. Doch bei genauerem Hinsehen ist diese offensichtliche Tatsache relativ neu, fast oberflächlich.
Denn bevor der 1. Mai zum Protesttag wurde, war er ein Fest.
Ein Fest der Erneuerung, in erster Linie.
Im alten Europa wurde dieser Tag als Versprechen gefeiert: das Versprechen des wiederkehrenden Frühlings, des neu erblühenden Landes, der sich öffnenden Herzen. Maibäume wurden vor den Häusern gepflanzt, wie stille Bekenntnisse. Blumen wurden verschenkt. Liebe und Natur wurden unter einem Himmel besungen, der noch immer von einer heiligen Aura erfüllt war.
Die Kirche selbst verband die Figur des heiligen Josef, des einfachen Handwerkers, mit dieser Tradition und erinnerte uns daran, dass Arbeit nicht in erster Linie ein Kampf, sondern ein menschlicher Zustand war, eingebunden in eine größere Ordnung.
Dann kam der Bruch... Weiterlesen...
Camerone 2026
Von Louis Perez y Cid
Man könnte meinen, eine Zeremonie wiederhole sich. Sie folge einem festen, unveränderlichen, fast mechanischen Ritus. Doch das trifft nur auf Außenstehende zu. Von innen betrachtet ist Camerone alles andere als eine Wiederholung. Es ist ein Bruch mit der Zeit. Ein Tag, der sich seiner eigenen Chronologie entzieht.
Ich habe auf dieser Seite zwei Texte Fremdenlegionsoffiziere veröffentlicht. Zwei Arten, dasselbe auszudrücken, ohne sich je ganz zu vereinen. Der eine, von Antoine Marquet, verweilt bei den Zeichen, den hervorgehobenen Figuren, der Art und Weise, wie eine Institution ihre eigene Geschichte erzählt.
Der andere, von Jean Marie Dieuze, spricht von Stille, von diesem seltsamen Schwebezustand, in dem die Legion sich in ihren Toten ebenso wiedererkennt wie in ihren Lebenden. Zwei Texte, zwei Distanzen und doch derselbe Versuch: zu verstehen, was jedes Jahr wiederkehrt, ohne sich jemals einengen zu lassen.
Doch es gibt Zeiten, da genügt die Analyse einfach nicht.
Camerone 2026 hatte für mich eine ganz besondere Intensität. Da war zunächst dieses Zusammentreffen von Lebenswegen. Ich war in anderen Dienstzeiten General Thierry Burkhard sowie den Stabsfeldwebeln Jörgen Madsen und Luigi Da Pont begegnet. ...Weiterlesen...
Wenn die Gewalt eskaliert Warum Menschen Grenzen überschreiten
Von Louis Perez y Cid
In bestimmten Kontexten verschwimmt die Grenze zwischen Zivilisten und Kombattanten. Der 7. Oktober 2023 verdeutlichte dies auf brutale Weise. Doch diese Verschiebungen entstehen nicht aus dem Nichts; sie sind Teil menschlicher, sozialer und politischer Dynamiken, die die Geschichte und die Erfahrungen vor Ort erhellen. Sie zu verstehen bedeutet nicht, Gewalt zu entschuldigen, sondern sie unvoreingenommen zu betrachten.
In bestimmten Kontexten verschwimmt die Grenze zwischen Zivilisten und Kombattanten. Der 7. Oktober 2023 verdeutlichte dies auf brutale Weise. Doch diese Verschiebungen entstehen nicht aus dem Nichts; sie sind Teil menschlicher, sozialer und politischer Dynamiken, die die Geschichte und die Erfahrungen vor Ort erhellen. Sie zu verstehen bedeutet nicht, Gewalt zu entschuldigen, sondern sie unvoreingenommen zu betrachten.
Die Mechanismen der Gewalt – jenseits der Emotionen
Die Angriffe vom 7. Oktober 2023 schockierten die Menschen mit ihrer Brutalität. Doch jenseits der berechtigten Emotionen werfen sie eine grundlegendere Frage auf, die für jeden, der sich mit Konflikten beschäftigt, von zentraler Bedeutung ist: Wie kommt es, dass gewöhnliche Menschen an extremer Gewalt, mitunter gegen Zivilisten, beteiligt sind?
Entgegen einer tröstlichen Annahme ist dieses Phänomen weder neu noch außergewöhnlich. Die Geschichte ist voll von Beispielen für die Beteiligung von Zivilisten an Massakern, etwa auf dem Balkan, in Ruanda und in anderen Konflikten, in denen die Grenzen zwischen Kombattanten und Nichtkombattanten verschwimmen.
Hannah Arendts Werk zeigte, dass Massengewalt nicht allein auf „Monstern“, sondern auf alltäglichen Mechanismen beruht.
Stanley Milgram wiederum verdeutlichte, wie bereitwillig Menschen Autoritäten gehorchen, selbst wenn dies bedeutet, anderen zu schaden... Weiterlesen...
Entgegen einer tröstlichen Annahme ist dieses Phänomen weder neu noch außergewöhnlich. Die Geschichte ist voll von Beispielen für die Beteiligung von Zivilisten an Massakern, etwa auf dem Balkan, in Ruanda und in anderen Konflikten, in denen die Grenzen zwischen Kombattanten und Nichtkombattanten verschwimmen.
Hannah Arendts Werk zeigte, dass Massengewalt nicht allein auf „Monstern“, sondern auf alltäglichen Mechanismen beruht.
Stanley Milgram wiederum verdeutlichte, wie bereitwillig Menschen Autoritäten gehorchen, selbst wenn dies bedeutet, anderen zu schaden... Weiterlesen...
Wenn Demütigung zur treibenden Kraft wird
Von Louis Perez y Cid
Von Hannah Arendt bis Stanley Milgram wissen wir, dass gewöhnliche Menschen durch Umstände zu Gewalt getrieben werden können. Mit Ervin Staub offenbart sich eine andere Realität: Nicht nur Ordnungen oder Systeme führen zu Gewalt, sondern die schleichende Anhäufung von Verletzungen, Demütigungen und Ungerechtigkeiten. Wo soziale Bindungen zerbrechen, findet Radikalismus fruchtbaren Boden.
Es gibt kein einfaches Geheimnis. Gewalt entsteht nicht spontan. Sie entwickelt sich nur.
Anhaltende Armut, physische oder psychische Gefangenschaft, wiederholte Traumata, ein Gefühl der Ungerechtigkeit – diese Faktoren erzeugen nicht mechanisch Täter, sondern schaffen Verwundbarkeit. Und diese Verwundbarkeit, wenn sie weder auf Struktur noch auf Anerkennung noch auf einen Ausweg stößt, kann sich in Wut und schließlich in Hass verwandeln.
Ervin Staubs Werk ist eindeutig: Kollektive Gewalt entsteht selten durch einen einzigen Schock. Sie wurzelt in einer Anhäufung von Belastungen. Eine schleichende Anhäufung von Frustrationen, unheilbaren Wunden und Opfererzählungen prägt letztlich die Weltanschauung. In diesem Stadium erscheint Gewalt nicht mehr als Abweichung, sondern als Reaktion...Weiterlesen...
Von Hannah Arendt bis Stanley Milgram wissen wir, dass gewöhnliche Menschen durch Umstände zu Gewalt getrieben werden können. Mit Ervin Staub offenbart sich eine andere Realität: Nicht nur Ordnungen oder Systeme führen zu Gewalt, sondern die schleichende Anhäufung von Verletzungen, Demütigungen und Ungerechtigkeiten. Wo soziale Bindungen zerbrechen, findet Radikalismus fruchtbaren Boden.
Es gibt kein einfaches Geheimnis. Gewalt entsteht nicht spontan. Sie entwickelt sich nur.
Anhaltende Armut, physische oder psychische Gefangenschaft, wiederholte Traumata, ein Gefühl der Ungerechtigkeit – diese Faktoren erzeugen nicht mechanisch Täter, sondern schaffen Verwundbarkeit. Und diese Verwundbarkeit, wenn sie weder auf Struktur noch auf Anerkennung noch auf einen Ausweg stößt, kann sich in Wut und schließlich in Hass verwandeln.
Ervin Staubs Werk ist eindeutig: Kollektive Gewalt entsteht selten durch einen einzigen Schock. Sie wurzelt in einer Anhäufung von Belastungen. Eine schleichende Anhäufung von Frustrationen, unheilbaren Wunden und Opfererzählungen prägt letztlich die Weltanschauung. In diesem Stadium erscheint Gewalt nicht mehr als Abweichung, sondern als Reaktion...Weiterlesen...
Gehorsamkeit: Wie weit kann es gehen?
Von Louis Perez y Cid
Wir glauben gern, dass Henker Monster sind.
Andersartige Wesen, abweichend, erkennbar. Diese Vorstellung ist beruhigend. Sie zieht eine klare Grenze zwischen Gut und Böse, zwischen „ihnen“ und „uns“. Vor allem aber erlaubt sie uns, Dinge nicht allzu sehr zu hinterfragen.
Die Arbeit von Stanley Milgram zerstörte diese Illusion.
In den 1960er Jahren führte Milgram ein einfaches Experiment durch. Ein gewöhnlicher Mann sollte einem Fremden jedes Mal Elektroschocks verabreichen, wenn dieser einen Fehler machte. Die Schocks wurden stärker. Ebenso die Proteste. Dann Stille.
Im Raum beharrte eine ruhige, legitime Autoritätsperson: „Fahren Sie fort.“
Die meisten gehorchten.
Nicht aus Grausamkeit. Nicht aus Hass. Sondern weil ein Rahmen geschaffen, eine Hierarchie etabliert, ein Befehl erteilt worden war.
Was Milgram offenbart, erinnert in anderer Form an Hannah Arendts Intuition: Das Böse entspringt nicht immer der Gewalt der Leidenschaften, sondern der Auslöschung des Gewissens hinter der Funktion.
Man handelt nicht mehr. Man vollstreckt...Weiterlesen...
Einfach im Dienst der Legion
Von Louis Perez y Cid
Manche Wege werden von manchen mit Vorbehalten betrachtet. Zu Unrecht.
Der Mann, um den es hier geht, wurde 1944 in Algier geboren. Seine Jugend war stark von den Ereignissen in Algerien geprägt, in einem Umfeld, in dem die militärische Präsenz allgegenwärtig war. Schon früh von der Leichtfliegerei fasziniert, wurde er von ehemaligen Jagdfliegern ausgebildet – P-47, Skyraider der Lafayette-Staffel, B-26, Noratlase –, die seine Sichtweise nachhaltig prägten.
Die Rückkehr nach Frankreich markierte einen Wendepunkt. Er orientierte sich neu und setzte sein Studium in einem mitunter schwierigen Umfeld fort. Schließlich wandte er sich dem Zahnmedizinstudium zu, beeinflusst von einem Professor, der bei den Commandos d'Afrique gedient hatte – ein Mann mit hohen Ansprüchen und großem Engagement.
Als es Zeit für seinen Wehrdienst war, entschied er sich für die Reserveoffiziersschule (EOR Santé). Seine Zuteilung zum 1. Fremdenregiment in Aubagne war eine knappe Angelegenheit; Eine Stelle wurde frei. Dies sollte sich als entscheidend erweisen.
Über einen, wie er selbst sagt, „Hintereingang“ trat Kadett Jean-Michel Pajot der Legion bei. Er trug die Uniform, nahm an der Zeremonie zum Tag der Kavallerie 1972 teil und lernte die Legion vor allem von innen kennen. Eine kurze, aber prägende Erfahrung. Sie vermittelte ihm ein tiefes und dauerhaftes Zugehörigkeitsgefühl. ...Weiterlesen...
DER PAPST UND DAS IMAGINÄRE REICH
Von Louis Perez y Cid
Über den Papst auf einer Webseite der Fremdenlegion zu sprechen, mag überraschen.
Und doch beginnt und endet in der Legion keine größere Zeremonie ohne eine Messe.
Zwischen der Stille der Waffen und dem heiligen Wort besteht kein Widerspruch, sondern eine uralte Tradition. Aus diesem Gleichgewicht heraus finden bestimmte Worte, selbst solche aus ferner Vergangenheit, hier eine besondere Resonanz.
Manchmal genügt ein einziger Satz im Fernsehen, um ein ganzes Jahrhundert wieder zum Leben zu erwecken.
In den letzten Tagen sahen manche in der verbalen Spannung zwischen dem Papst und dem Präsidenten der Vereinigten Staaten während einer Debatte ein Echo einer anderen Konfrontation, jener zwischen Johannes Paul II. und der Sowjetunion.
Das Bild ist eindrücklich. Es wirkt sogar beruhigend. Ein Papst, eine Macht, eine moralische Stimme, die einem Imperium gegenübersteht. Und am Ende die Verheißung des Untergangs.
Doch die Geschichte wiederholt sich nicht auf Geheiß der Medien.
Was vergleichen wir eigentlich? ...Weiterlesen...
Mexiko,
Hinter Camerone: Die imperiale Illusion
Von Louis Perez y Cid
Manche Schlachten erleuchten, andere verblenden.
In der Schlacht von Camerone schuf die französische Fremdenlegion ein Andenken an Treue und Opferbereitschaft. Daran besteht kein Zweifel. Nichts, was man ungeschehen machen könnte.
Doch in der Konzentration auf diesen strahlenden Punkt vergessen wir beinahe, uns umzusehen. Was suchte Frankreich in Mexiko?
Offiziell war es nicht allein. Die Expedition begann als Koalition: Frankreich, Spanien und Großbritannien landeten 1861, um Mexiko zur Begleichung seiner Schulden zu zwingen. Eine Gläubigerangelegenheit, im 19. Jahrhundert der Imperien fast alltäglich.
Doch sehr schnell änderte sich alles.
Die Spanier und die Briten erkannten, dass das wahre Ziel weit über die finanzielle Wiedergutmachung hinausging. Sie zogen sich zurück. Frankreich jedoch blieb. Warum?
Weil hinter der vermeintlichen Schuldenregulierung ein politisches Projekt stand: das von Napoleon III. Die Errichtung eines katholischen, lateinamerikanischen Kaiserreichs in Amerika, das die aufstrebende Macht der Vereinigten Staaten ausbalancieren konnte. Eine strategische Idee, auf dem Papier beinahe genial. Doch fernab der Realität.
Mexiko wartete nicht auf einen Thron. Es erholte sich gerade von einem Bürgerkrieg. Es war von tiefen Spaltungen zerrissen. Und vor allem hatte es bereits einen Präsidenten, Benito Juárez, der nicht die Absicht hatte, sein Land einem europäischen Konstrukt zu überlassen. Frankreich sank also, und mit ihm eine Illusion. ...Weiterlesen...
Manche Schlachten erleuchten, andere verblenden.
In der Schlacht von Camerone schuf die französische Fremdenlegion ein Andenken an Treue und Opferbereitschaft. Daran besteht kein Zweifel. Nichts, was man ungeschehen machen könnte.
Doch in der Konzentration auf diesen strahlenden Punkt vergessen wir beinahe, uns umzusehen. Was suchte Frankreich in Mexiko?
Offiziell war es nicht allein. Die Expedition begann als Koalition: Frankreich, Spanien und Großbritannien landeten 1861, um Mexiko zur Begleichung seiner Schulden zu zwingen. Eine Gläubigerangelegenheit, im 19. Jahrhundert der Imperien fast alltäglich.
Doch sehr schnell änderte sich alles.
Die Spanier und die Briten erkannten, dass das wahre Ziel weit über die finanzielle Wiedergutmachung hinausging. Sie zogen sich zurück. Frankreich jedoch blieb. Warum?
Weil hinter der vermeintlichen Schuldenregulierung ein politisches Projekt stand: das von Napoleon III. Die Errichtung eines katholischen, lateinamerikanischen Kaiserreichs in Amerika, das die aufstrebende Macht der Vereinigten Staaten ausbalancieren konnte. Eine strategische Idee, auf dem Papier beinahe genial. Doch fernab der Realität.
Mexiko wartete nicht auf einen Thron. Es erholte sich gerade von einem Bürgerkrieg. Es war von tiefen Spaltungen zerrissen. Und vor allem hatte es bereits einen Präsidenten, Benito Juárez, der nicht die Absicht hatte, sein Land einem europäischen Konstrukt zu überlassen. Frankreich sank also, und mit ihm eine Illusion. ...Weiterlesen...
AALE
Die berühmte Frauenabteilung
Von Louis Perez y Cid
Offenbar gibt es Frauen.
Die Nachricht macht die Runde, halb amüsiert, halb empört. Man lächelt, kichert und urteilt bereits. Der Begriff „Frauenabteilung“ wird wie eine administrative Anomalie oder ein Fehltritt des guten Geschmacks verwendet.
Wir wissen viel. Nur nicht genau, worum es geht.
Bevor wir urteilen, hätten wir vielleicht genauer hinschauen sollen.
Doch Hinschauen zwingt uns zum Verstehen. Und Verstehen ist manchmal beunruhigend.
Offenbar gibt es Frauen.
Die Nachricht macht die Runde, halb amüsiert, halb empört. Man lächelt, kichert und urteilt bereits. Der Begriff „Frauenabteilung“ wird wie eine administrative Anomalie oder ein Fehltritt des guten Geschmacks verwendet.
Wir wissen viel. Nur nicht genau, worum es geht.
Bevor wir urteilen, hätten wir vielleicht genauer hinschauen sollen.
Doch Hinschauen zwingt uns zum Verstehen. Und Verstehen ist manchmal beunruhigend.
Ein Verband wie jeder andere, oder fast.
Jeder Verband ist ein Territorium. Eine Geografie, seine Mitglieder, seine Gebräuche. Manche leben im Schatten eines Regiments, andere überleben in der Abgeschiedenheit einer Abteilung oder gar eines fremden Landes. Doch alle verfolgen dasselbe Ziel: die Bindungen zu stärken, die Kameradschaft zu pflegen und die Legion zu fördern.
Im Veteranenverein Puyloubier, auf dem Gut von Hauptmann Danjou, im Invalidenheim – es wird nichts mehr getan. Aber es wird anders gemacht. Und vor allem: Es geschieht im Stillen.
Anders als manch einer vielleicht vermuten mag, wurde hier nichts aufgegeben. Weder der Geist noch die hohen Standards noch die Hierarchie der Verantwortlichkeiten. Die Realität hat sich einfach durchgesetzt und fragt nie um Erlaubnis. Der Vorstand besteht aus Offizieren, darunter ehemalige Direktoren des Heims selbst. Technische Offiziere, Unteroffiziere, erfahrene Veteranen. Kurz gesagt: genug, um diejenigen zu beruhigen, die sich Sorgen um eine „Verwässerung“ machen... Weiterlesen...
Im Veteranenverein Puyloubier, auf dem Gut von Hauptmann Danjou, im Invalidenheim – es wird nichts mehr getan. Aber es wird anders gemacht. Und vor allem: Es geschieht im Stillen.
Anders als manch einer vielleicht vermuten mag, wurde hier nichts aufgegeben. Weder der Geist noch die hohen Standards noch die Hierarchie der Verantwortlichkeiten. Die Realität hat sich einfach durchgesetzt und fragt nie um Erlaubnis. Der Vorstand besteht aus Offizieren, darunter ehemalige Direktoren des Heims selbst. Technische Offiziere, Unteroffiziere, erfahrene Veteranen. Kurz gesagt: genug, um diejenigen zu beruhigen, die sich Sorgen um eine „Verwässerung“ machen... Weiterlesen...
Die Legionärsfamilie
Von Louis Perez y Cid
Man sollte sich vor Worten hüten, die man zu oft benutzt. Sie verlieren mit der Zeit an Bedeutung.
„Legionärsfamilie“ ist so ein Begriff. Er wird bemüht, für sich beansprucht, manchmal sogar übertrieben dargestellt. Aber worüber sprechen wir eigentlich?
Denn eine Familie lässt sich nicht verordnen. Sie entsteht langsam, im Laufe der Zeit, durch Entbehrungen, durch eine unumstößliche Loyalität. Die Familie der französischen Fremdenlegion ist nicht aus dem Nichts entstanden. Sie ist die Frucht von fast zwei Jahrhunderten Geschichte, von Schlachten, von Opfern von Männern, die zumeist nichts gemeinsam hatten außer einer Entscheidung: zu dienen.
Schon früh erkannten die Anführer, dass diese Vielfalt sowohl eine potenzielle Schwäche als auch eine Stärke war, die es zu überwinden galt. Sie beschlossen, sie zu einem starken Zusammenhalt zu formen.
Oberst Bernelle legte 1835 einen Grundstein. In einer Situation der Unordnung und der Desertion setzte er die Vereinheitlichung der Nationalitäten und die Einführung einer einzigen Sprache, Französisch, durch. Dies war keine rein administrative Maßnahme. Es war eine Vision: Einheit zu schaffen, wo alles trennen konnte.
Ein Jahrhundert später verlieh General Rollet dieser Einheit Gestalt. Es ging nicht mehr nur um gemeinsames Kämpfen, sondern um die Förderung des Zusammengehörigkeitsgefühls. Er strukturierte Traditionen, prägte einen Geist und verankerte die Legion langfristig. Er formte aus einer Truppe eine Institution und aus dieser Institution ein Vermächtnis. ... Weiterlesen...
Die Familie auf dem Prüfstand
Zwischen Kontinuität und der Beschleunigung der Welt
Von Louis Perez y Cid
Die Familie verschwindet nicht; sie wird nur nicht mehr als selbstverständlich angesehen.
Die Familie verschwindet nicht; sie wird nur nicht mehr als selbstverständlich angesehen.
Eine umstrittene Selbstverständlichkeit
Wir sprechen viel über die Familie. Über ihre Zerbrechlichkeit, ihr vermeintliches Ende, ihren unumkehrbaren Wandel. Das Thema taucht immer wieder auf wie eine tiefsitzende Angst, fast wie ein Refrain. Und doch verbirgt sich hinter den Worten mehr als nur eine aktuelle Debatte; es verbirgt sich eine Verbundenheit. Eine Loyalität.
Denn wenn die Familie tatsächlich überflüssig geworden wäre, warum würden wir sie dann immer wieder überall berufen? In Unternehmen, beim Militär, in Vereinen – sobald Zusammenhalt und Loyalität entstehen, kehrt das Wort zurück: „Familie“. Wir vergleichen sie nie mit etwas Wertlosem. Die Familie bietet nach wie vor Sicherheit. Sie bleibt ein Maßstab.
Die Frage ist also vielleicht nicht, ob sie verschwindet, sondern was sich in ihr verändert.
Denn wenn die Familie tatsächlich überflüssig geworden wäre, warum würden wir sie dann immer wieder überall berufen? In Unternehmen, beim Militär, in Vereinen – sobald Zusammenhalt und Loyalität entstehen, kehrt das Wort zurück: „Familie“. Wir vergleichen sie nie mit etwas Wertlosem. Die Familie bietet nach wie vor Sicherheit. Sie bleibt ein Maßstab.
Die Frage ist also vielleicht nicht, ob sie verschwindet, sondern was sich in ihr verändert.
Der Wandel hin zum Vergänglichen
„Das Leben hat sich verändert“, sagen wir. Es ist zu einer abgedroschenen, fast schon bequemen Binsenweisheit geworden. Doch wir müssen diese Aussage ernst nehmen.
Lange Zeit basierten menschliche Gesellschaften auf Langlebigkeit. Dinge wurden geschaffen, um weitergegeben zu werden. Ein Haus, ein Handwerk, ja selbst ein Wort – sie sollten für die Ewigkeit bestimmt sein. Die Welt veränderte sich kaum, und die Menschheit fand geduldig ihren Platz darin.
Dann beschleunigte sich alles. Erst das Industriezeitalter, dann die Globalisierung – sie alle ersetzten die Logik der Beständigkeit durch eine Logik der Erneuerung. Wir reparieren nicht mehr, wir ersetzen. Nicht aus Laune, sondern weil es rational geworden ist. Gegenstände sind so gestaltet, dass sie veralten. Und was für Dinge gilt, betrifft letztendlich auch die Menschen... Weiterlesen...
Lange Zeit basierten menschliche Gesellschaften auf Langlebigkeit. Dinge wurden geschaffen, um weitergegeben zu werden. Ein Haus, ein Handwerk, ja selbst ein Wort – sie sollten für die Ewigkeit bestimmt sein. Die Welt veränderte sich kaum, und die Menschheit fand geduldig ihren Platz darin.
Dann beschleunigte sich alles. Erst das Industriezeitalter, dann die Globalisierung – sie alle ersetzten die Logik der Beständigkeit durch eine Logik der Erneuerung. Wir reparieren nicht mehr, wir ersetzen. Nicht aus Laune, sondern weil es rational geworden ist. Gegenstände sind so gestaltet, dass sie veralten. Und was für Dinge gilt, betrifft letztendlich auch die Menschen... Weiterlesen...
Grün und Rot
Die traditionellen Farben der französischen Fremdenlegion
Von Louis Perez y Cid
Manchmal machen wir ein kleines Schild in den Farben der Legion, Grün und Rot. Soweit, so gut; jeder weiß, dass Grün an erster Stelle steht.
Aber sobald wir über die Diagonale sprechen … nun, dann sieht die Sache anders aus. Gewissheiten verfliegen, Blicke werden ausgetauscht, und Zweifel kommen auf. Dann erscheint unweigerlich der Experte, stolz mit seiner Eselsbrücke, die manche sogar für historisch halten: „Blut fließt in der Ebene.“
Schon gut. Nur ist Blut rot … und wenn es in der Ebene fließt, müsste es doch darüber sein?
Stille. Zögern. Allgemeines Fragen.
Kurz gesagt!
Manchmal machen wir ein kleines Schild in den Farben der Legion, Grün und Rot. Soweit, so gut; jeder weiß, dass Grün an erster Stelle steht.
Aber sobald wir über die Diagonale sprechen … nun, dann sieht die Sache anders aus. Gewissheiten verfliegen, Blicke werden ausgetauscht, und Zweifel kommen auf. Dann erscheint unweigerlich der Experte, stolz mit seiner Eselsbrücke, die manche sogar für historisch halten: „Blut fließt in der Ebene.“
Schon gut. Nur ist Blut rot … und wenn es in der Ebene fließt, müsste es doch darüber sein?
Stille. Zögern. Allgemeines Fragen.
Kurz gesagt!
Der Ursprung
Diese Farben hielten erst sehr allmählich Einzug in die Symbolik der französischen Fremdenlegion.
Ursprünglich war die dominierende Farbe der Legionärsuniform Grün, Drachengrün.
Diese Unterscheidung wurde 1914 offiziell eingeführt, Rot wurde jedoch erst 1959 endgültig hinzugefügt.
Es sei angemerkt, dass die Fremdenlegion bereits seit 1868 mit „grün-roten“ Schulterstücken ausgestattet war. Verschiedene Texte zur Symbolik und Traditionen blieben hinsichtlich der Anordnung von Grün und Rot auf Wimpeln, Bannern, Schürzen, Bändern oder auch einfachen zweifarbigen Schildern stets uneindeutig... Weiterlesen...
Ursprünglich war die dominierende Farbe der Legionärsuniform Grün, Drachengrün.
Diese Unterscheidung wurde 1914 offiziell eingeführt, Rot wurde jedoch erst 1959 endgültig hinzugefügt.
Es sei angemerkt, dass die Fremdenlegion bereits seit 1868 mit „grün-roten“ Schulterstücken ausgestattet war. Verschiedene Texte zur Symbolik und Traditionen blieben hinsichtlich der Anordnung von Grün und Rot auf Wimpeln, Bannern, Schürzen, Bändern oder auch einfachen zweifarbigen Schildern stets uneindeutig... Weiterlesen...
Französisch sprechen, um Legionär zu werden?
Die Sprache, die erste Waffe der Integration in die Fremdenlegion
Von Louis Perez y Cid
Wenn ein Mann zum ersten Mal das Tor des Rekrutierungszentrums der Fremdenlegion (G.R.L.E.) durchschreitet, kommt er oft mit einem Sack, einer Vergangenheit... und einer Sprache, die nur wenige Menschen um ihn herum verstehen. Nepalesen, Polen oder auch Mongolen, in der Legion zählen die Ursprünge in Dutzenden.
Sehr schnell jedoch müssen all diese Männer lernen, sich zu verstehen, zusammenzuleben und vor allem gemeinsam zu handeln. Auf dem Feld, im Kampf wie im täglichen Leben des Regiments, setzt sich dann eine einzige Sprache durch, das Französisch.
In der Fremdenlegion ist das Erlernen der französischen Sprache nicht nur eine Frage der Integration. Es ist eine Notwendigkeit für den Zusammenhalt, für die Disziplin und für die operative Effizienz. Es ist sogar eine der ersten Herausforderungen, die jeder freiwillige Rekrut meistern muss.
Wenn ein Mann zum ersten Mal das Tor des Rekrutierungszentrums der Fremdenlegion (G.R.L.E.) durchschreitet, kommt er oft mit einem Sack, einer Vergangenheit... und einer Sprache, die nur wenige Menschen um ihn herum verstehen. Nepalesen, Polen oder auch Mongolen, in der Legion zählen die Ursprünge in Dutzenden.
Sehr schnell jedoch müssen all diese Männer lernen, sich zu verstehen, zusammenzuleben und vor allem gemeinsam zu handeln. Auf dem Feld, im Kampf wie im täglichen Leben des Regiments, setzt sich dann eine einzige Sprache durch, das Französisch.
In der Fremdenlegion ist das Erlernen der französischen Sprache nicht nur eine Frage der Integration. Es ist eine Notwendigkeit für den Zusammenhalt, für die Disziplin und für die operative Effizienz. Es ist sogar eine der ersten Herausforderungen, die jeder freiwillige Rekrut meistern muss.
Eine Priorität für eine Armee aus 144 Nationalitäten
Die Fremdenlegion besteht ausschließlich aus Ausländern. Heute sind dort nicht weniger als 144 Nationalitäten in ihren Reihen vertreten. Ein großer Teil der Rekruten kommt ohne Französischkenntnisse, was unvermeidlich Kommunikationsschwierigkeiten bereits bei der Auswahl und vor allem während der Grundausbildung der Freiwilligen (E.V.) mit sich bringt.
Die Unteroffiziersführung der Legion stammt jedoch aus dieser Rekrutierung. Und jeder weiß, dass der Unteroffizierskorps das unverzichtbare Rückgrat eines Regiments bildet.
Die Integration der nicht-französischsprachigen Legionäre, ihr Aufstieg in der Hierarchie und später ihre Integration in die nationale Gemeinschaft erfolgen daher notwendigerweise durch die Beherrschung der französischen Sprache.
Deshalb wurde der Französischunterricht in der Fremdenlegion immer als wesentlich angesehen... Weiterlesen...
Die Unteroffiziersführung der Legion stammt jedoch aus dieser Rekrutierung. Und jeder weiß, dass der Unteroffizierskorps das unverzichtbare Rückgrat eines Regiments bildet.
Die Integration der nicht-französischsprachigen Legionäre, ihr Aufstieg in der Hierarchie und später ihre Integration in die nationale Gemeinschaft erfolgen daher notwendigerweise durch die Beherrschung der französischen Sprache.
Deshalb wurde der Französischunterricht in der Fremdenlegion immer als wesentlich angesehen... Weiterlesen...
Die Präsentation der weißen Kepis
Von Louis Perez y Cid
Wir marschierten im Gleichschritt und sangen unser Sektionslied „Gegen den Vietcong“.
Die Nacht war stockfinster. Der Exerzierplatz wurde nur von den Fackeln der Legionäre erleuchtet. Über uns war die Zitadelle im flackernden Schein der Fackeln kaum zu erkennen.
Es herrschte fast vollkommene Stille. Nur unser Lied und das gleichmäßige Stampfen unserer Stiefel waren zu hören.
Wir marschierten geradeaus, die Köpfe hoch erhoben, der Flammenlinie folgend, die unseren Weg markierte. Alles war bis ins kleinste Detail berechnet, bis auf die Sekunde genau getimt: die Distanz, der Rhythmus, die Kadenz.
Das Lied sollte genau dann enden, wenn wir das von den Veteranensektionen gebildete Quadrat erreichten.
Und so geschah es. In makelloser, enger Formation, hundertmal geprobt, nahmen wir unsere Plätze ein.
„Habt Acht!“, rief der Befehl. Scharf schnappten die Köpfe.
Die nackten Köpfe richteten sich auf. Die Brustkörbe blähten sich auf. Die Bäuche eingezogen. Die weißen Kepis in der rechten Hand, stand die Gruppe regungslos da.
Wir sollten gleich die weißen Kepis erhalten. Vom Offiziersplatz trat unser Kompaniechef vor und stellte sich uns gegenüber. Unser Leutnant stellte ihm die Gruppe vor. Der Hauptmann sprach kurz. Nur wenige Sätze. Doch sie hatten die besondere Bedeutung von Worten, die vor Männern gesprochen wurden, die ihre Entscheidung getroffen hatten... Weiterlesen...
PYC'S Editorial
Auf Wunsch meiner Freunde von Legion'arts starte ich heute eine neue Kolumne: „PYC's Editorial“.
Hier werde ich aktuelle Themen rund um die Legion, Geschichte, Geopolitik und viele weitere Aspekte unserer Zeit diskutieren. Manche mögen heikel, mitunter sogar verstörend sein. Doch stets werde ich mich mit einer grundlegenden Voraussetzung auseinandersetzen: den Fakten.
Ich übernehme die volle Verantwortung dafür, denn Schreiben bedeutet auch, die Verantwortung für die eigenen Worte zu tragen.
Legion'arts teilt nicht die hier geäußerten Meinungen. Die Seite verteidigt jedoch ein Grundprinzip: das Recht jedes Einzelnen auf freie Meinungsäußerung.
Und genau darin liegt ihre Stärke.
Louis Perez y Cid
Hier werde ich aktuelle Themen rund um die Legion, Geschichte, Geopolitik und viele weitere Aspekte unserer Zeit diskutieren. Manche mögen heikel, mitunter sogar verstörend sein. Doch stets werde ich mich mit einer grundlegenden Voraussetzung auseinandersetzen: den Fakten.
Ich übernehme die volle Verantwortung dafür, denn Schreiben bedeutet auch, die Verantwortung für die eigenen Worte zu tragen.
Legion'arts teilt nicht die hier geäußerten Meinungen. Die Seite verteidigt jedoch ein Grundprinzip: das Recht jedes Einzelnen auf freie Meinungsäußerung.
Und genau darin liegt ihre Stärke.
Louis Perez y Cid
„Die Legion fragt nicht nach deiner Herkunft, sondern nur, ob du bereit bist zu dienen.“
Am 10. März 1831
Die Gründung der Fremdenlegion
Am 10. März 1831 gründete König Louis-Philippe per königlichem Dekret offiziell die französische Fremdenlegion.
Der Einsatz ausländischer Soldaten war in der französischen Militärgeschichte kein neues Phänomen. Seit dem Ancien Régime hatte Frankreich häufig Truppen aus anderen Ländern angefordert; Schweizer, Deutsche, Iren und Polen dienten schon lange unter seiner Flagge.
Diese Einheiten behielten jedoch ihre eigenen Strukturen, Traditionen, Uniformen und mitunter sogar ihre nationalen Vorschriften bei.
Die Gründung der Fremdenlegion markierte einen tiefgreifenden Wandel. Die ausländischen Freiwilligen, die sich nun meldeten, gaben ihre nationale militärische Identität auf und übernahmen die der französischen Armee. Organisation, Disziplin, Traditionen – alles verband sie nun mit der französischen Infanterie.
So entstand eine neue Figur: der Legionär. ... Weiterlesen...
Der Einsatz ausländischer Soldaten war in der französischen Militärgeschichte kein neues Phänomen. Seit dem Ancien Régime hatte Frankreich häufig Truppen aus anderen Ländern angefordert; Schweizer, Deutsche, Iren und Polen dienten schon lange unter seiner Flagge.
Diese Einheiten behielten jedoch ihre eigenen Strukturen, Traditionen, Uniformen und mitunter sogar ihre nationalen Vorschriften bei.
Die Gründung der Fremdenlegion markierte einen tiefgreifenden Wandel. Die ausländischen Freiwilligen, die sich nun meldeten, gaben ihre nationale militärische Identität auf und übernahmen die der französischen Armee. Organisation, Disziplin, Traditionen – alles verband sie nun mit der französischen Infanterie.
So entstand eine neue Figur: der Legionär. ... Weiterlesen...
Isabelle Maury, eine außergewöhnliche Malerin.
Von Christian Morisot
Isabelle Maury widmet sich mit Leidenschaft der Malerei der französischen Fremdenlegion und insbesondere der Legionäre.
Ihr jüngster Besuch in Saumur hinterließ einen besonders feinfühligen und qualitativ hochwertigen Eindruck.
Sie äußert sich diskret zum Stierkampf, ohne eine feste Position zu beziehen, und ihre Gemälde lassen Raum für Interpretationen – sowohl für als auch gegen ihn; jeder findet etwas, das ihm gefällt. Missverständnisse gibt es jedoch nicht; Isabelle vermittelt ihre Botschaft subtil.
Isabelle Maury widmet sich mit Leidenschaft der Malerei der französischen Fremdenlegion und insbesondere der Legionäre.
Ihr jüngster Besuch in Saumur hinterließ einen besonders feinfühligen und qualitativ hochwertigen Eindruck.
Sie äußert sich diskret zum Stierkampf, ohne eine feste Position zu beziehen, und ihre Gemälde lassen Raum für Interpretationen – sowohl für als auch gegen ihn; jeder findet etwas, das ihm gefällt. Missverständnisse gibt es jedoch nicht; Isabelle vermittelt ihre Botschaft subtil.
Malerei ist weder Wissen noch Vergnügen. Bevor sie diese Erfahrung macht, taucht der Maler in Dunkelheit ein. Er muss aus ihr auftauchen, damit die Grenzüberschreitung der Erfindung objektiver und subjektiver Formen stattfinden kann. Es geht darum, sich in ein inneres Universum zu projizieren und dabei die unvergängliche Welt der visuellen Realität zu nutzen.
Malen bedeutet, die Sensibilität für Schönheit zu entdecken – jene Art von Sensibilität, die zum Verständnis von Kunst und der Ungewissheit der Gesetze und Kriterien der Schönheit führt, die oft unerklärt bleiben... Weiterlesen...
Malen bedeutet, die Sensibilität für Schönheit zu entdecken – jene Art von Sensibilität, die zum Verständnis von Kunst und der Ungewissheit der Gesetze und Kriterien der Schönheit führt, die oft unerklärt bleiben... Weiterlesen...
Kalligrafie, die Kunst der schönen Schriftgestaltung.
Kalligrafie (vom Griechischen kallos = Schönheit, graphein = schreiben).
Sie tauchte bereits in den frühen Hochkulturen auf, im alten Ägypten mit den Hieroglyphen, in China, wo sie sich sehr schnell zu einer bedeutenden Kunstform entwickelte (über 2000 v. Chr.), und später in der islamischen Welt, wo die arabische Schrift eine spirituelle Dimension annahm.
Im mittelalterlichen Europa verzierten kopistische Mönche Handschriften in Skriptorien. Die Erfindung des Buchdrucks im 15. Jahrhundert verringerte ihre praktische Bedeutung, doch sie blieb eine Kunstform... Weiterlesen...
Im mittelalterlichen Europa verzierten kopistische Mönche Handschriften in Skriptorien. Die Erfindung des Buchdrucks im 15. Jahrhundert verringerte ihre praktische Bedeutung, doch sie blieb eine Kunstform... Weiterlesen...
DAS LEGION-MASSENZENTRUM IN PUYLOUBIER
Ein stolzes Vermächtnis
Von Louis Perez y Cid
Das Legion-Massakerzentrum in Puyloubier ist mehr als nur ein Friedhof. Es ist der direkte Erbe des Andenkens an die Fremdenlegion in Algerien und die spirituelle Fortsetzung von Sidi Bel Abbès.
Seine Geschichte entfaltet sich in zwei Phasen.
Das Legion-Massakerzentrum in Puyloubier ist mehr als nur ein Friedhof. Es ist der direkte Erbe des Andenkens an die Fremdenlegion in Algerien und die spirituelle Fortsetzung von Sidi Bel Abbès.
Seine Geschichte entfaltet sich in zwei Phasen.
1954: Die Bewohner der Einrichtung für Kriegsversehrte
Die erste Phase beginnt im Jahr 1954. Die Bewohner der Einrichtung für Kriegsversehrte der Fremdenlegion (IILE) in Puyloubier wurden auf dem Gemeindefriedhof beigesetzt.
Diese Veteranen, vom Krieg oder den Härten des Lebens gezeichnet, fanden dort eine würdevolle Ruhestätte, ganz im Sinne der für die Legion so typischen Kameradschaft. Zu diesem Zeitpunkt ist es noch nicht der „Legionsplatz“ im historischen Sinne, sondern eine Ruhestätte für die Veteranen der Einrichtung.
1962: Die Überführung des „Legion-Pantheons“ aus Sidi Bel Abbès
Der eigentliche Legionsplatz entstand nach dem Abzug aus Algerien.
1962 verließ die Legion endgültig Sidi Bel Abbès, ihren Stützpunkt seit 1843. Nun galt es, das Wesentliche zu bewahren: die Erinnerung.
Die Asche des „Legion-Pantheons“ wurde nach Puyloubier auf dem französischen Festland überführt.
• General Paul-Frédéric Rollet, eine der Gründungsfiguren der modernen Legion.
• Prinz Aage von Dänemark, ein Offizier der Legion.
• Legionär Zimmermann, der letzte in Algerien Gefallene. Ihre Gräber, die sogenannten „ewigen“ Gräber, verlaufen entlang der Friedhofsmauer und spiegeln den alten Teil in Sidi Bel Abbès wider... Weiterlesen...
1962 verließ die Legion endgültig Sidi Bel Abbès, ihren Stützpunkt seit 1843. Nun galt es, das Wesentliche zu bewahren: die Erinnerung.
Die Asche des „Legion-Pantheons“ wurde nach Puyloubier auf dem französischen Festland überführt.
• General Paul-Frédéric Rollet, eine der Gründungsfiguren der modernen Legion.
• Prinz Aage von Dänemark, ein Offizier der Legion.
• Legionär Zimmermann, der letzte in Algerien Gefallene. Ihre Gräber, die sogenannten „ewigen“ Gräber, verlaufen entlang der Friedhofsmauer und spiegeln den alten Teil in Sidi Bel Abbès wider... Weiterlesen...
Die Traditionen der französischen Fremdenlegion.
Die Grundpfeiler
Von Louis Perez y Cid
Die Traditionen der französischen Fremdenlegion sind integraler Bestandteil ihres Erbes und ihrer Kultur. Sie haben sich im Laufe der Zeit entwickelt, garantieren ihre Identität und Einheit und sind ein wesentlicher Faktor für ihre Integration und ihren Zusammenhalt.
Einige sind sehr alt und gehen auf Bräuche zurück, die vor der Gründung der Fremdenlegion (1831) bestanden. Andere sind jüngeren Datums; ihre Übernahme beweist die Anpassungsfähigkeit der Legion an die jeweilige Zeit und zeigt, dass diese Traditionen nicht statisch sind, sondern sich weiterentwickeln sollen.
Sie ruhen jedoch auf einigen unveränderlichen Grundpfeilern, die ihr Fundament bilden und zu ihrer Kontinuität beitragen.
Die vier Grundpfeiler.
Das tägliche Leben, die Ausbildung und die Einsätze werden von vier Prinzipien geleitet:
• Der heilige Charakter der Mission.
• Strenge in der Ausführung.
• Solidarität.
• Die Ehrfurcht vor dem Andenken.
Ein spezifisches Motto.
Die Traditionen der französischen Fremdenlegion sind integraler Bestandteil ihres Erbes und ihrer Kultur. Sie haben sich im Laufe der Zeit entwickelt, garantieren ihre Identität und Einheit und sind ein wesentlicher Faktor für ihre Integration und ihren Zusammenhalt.
Einige sind sehr alt und gehen auf Bräuche zurück, die vor der Gründung der Fremdenlegion (1831) bestanden. Andere sind jüngeren Datums; ihre Übernahme beweist die Anpassungsfähigkeit der Legion an die jeweilige Zeit und zeigt, dass diese Traditionen nicht statisch sind, sondern sich weiterentwickeln sollen.
Sie ruhen jedoch auf einigen unveränderlichen Grundpfeilern, die ihr Fundament bilden und zu ihrer Kontinuität beitragen.
Die vier Grundpfeiler.
Das tägliche Leben, die Ausbildung und die Einsätze werden von vier Prinzipien geleitet:
• Der heilige Charakter der Mission.
• Strenge in der Ausführung.
• Solidarität.
• Die Ehrfurcht vor dem Andenken.
Ein spezifisches Motto.
„Legio Patria Nostra“ (Legion, Unser Vaterland)
Die Legion respektiert die Nationalität jedes Legionärs und wird ihn niemals zwingen, gegen sein Herkunftsland zu kämpfen; dies ist im Wehrpflichtvertrag festgelegt.
Sie stellt jedoch eine „zweite Heimat“ dar, erstens um all diese Männer aus verschiedenen Ländern zu vereinen, zweitens um eine gemeinsame Kultur zu vermitteln und drittens, um ihnen eine Sache zu geben, die es zu verteidigen gilt, einen Grund zu kämpfen, ja sogar zu sterben. Weiterlesen...
Sie stellt jedoch eine „zweite Heimat“ dar, erstens um all diese Männer aus verschiedenen Ländern zu vereinen, zweitens um eine gemeinsame Kultur zu vermitteln und drittens, um ihnen eine Sache zu geben, die es zu verteidigen gilt, einen Grund zu kämpfen, ja sogar zu sterben. Weiterlesen...
Solidarität in der französischen Fremdenlegion
Von Louis Perez y Cid
Solidarität entsteht nicht aus Freude, sondern aus Schmerz. Wir fühlen uns denen näher, mit denen wir gelitten haben, als denen, mit denen wir Erfolge gefeiert haben. Glück schmeichelt dem Ego. Not aber schweißt zusammen. In jedem gemeinsamen Sieg mischt sich ein Hauch von Bitterkeit. Jeder bewertet seinen Beitrag, vergleicht sich mit anderen und fühlt sich manchmal ungerecht behandelt. Familien zerbrechen an Erbschaften, Gruppen zerfallen nach Erfolgen, Bewegungen lösen sich auf, sobald die Macht ergriffen ist. Triumph spaltet. Unglück vereint.
Der Zusammenhalt einer Kerngruppe entsteht anderswo, in der Erinnerung an eine gemeinsame Prüfung. Dort tritt das Individuum in den Hintergrund und macht dem Ganzen Platz. In der französischen Fremdenlegion hat diese Erinnerung einen Namen: Camerone.
Es ist kein schöner Mythos. Es ist eine Niederlage, eine Qual, eine Treue bis in den Tod. Aber genau deshalb ist sie das Fundament der Legionärssolidarität. Hier wird nicht der Sieg gefeiert, sondern das Opfer. Nicht der Erfolg, sondern die Treue in der Not.
Die Etymologie spricht Bände. Mitgefühl und Anteilnahme bedeuten „mitleiden“. In der Fremdenlegion ist Solidarität kein abstraktes Gefühl. Sie ist gelebte Erfahrung, weitergegeben und bewahrt. Sie ist das unsichtbare Band, das die Gefallenen, die Leidenden und die Dienenden vereint.
Deshalb entstehen in der Geschichte der Fremdenlegion nach Kriegen immer wieder große Akte der Solidarität. Nach den Massengräbern von 1914 setzte sich General Rollet für die verwundeten Veteranen ein, und nach der Finanzkrise von 1929 wurde das Legionärshaus in Auriol errichtet. Nach 1945 führte Oberst Gaultier diese brüderliche Arbeit fort. Und nach dem Indochinakrieg, den General Coullon als „Völkermord an der französischen Armee“ bezeichnete, schenkte General König der Fremdenlegion das Invalidenheim in Puyloubier, eine Zuflucht für Verwundete und Veteranen.
Jedes Mal galt dieselbe Logik: Schmerz erfordert gegenseitige Unterstützung. Verlust erfordert Treue. Nichts ist theoretisch. Alles ist instinktiv. Weiterlesen...
Die französische Fremdenlegion und die Kunst
Von Louis Perez y Cid
Seit über zwei Jahrhunderten nehmen Militärmalerei und -bildhauerei einen besonderen Platz im französischen Kunstgeschehen ein. Meister wie Horace Vernet (1789–1863), Édouard Detaille (1848–1912) und Alphonse de Neuville (1835–1885) prägten eine wahre visuelle Tradition, in der historischer Realismus, die Verherrlichung des Mutes und die Erinnerung an Schlachten eng miteinander verbunden sind. Diese Künstlergeneration schuf eine kraftvolle, oft monumentale Ikonografie, die sowohl die Entwicklung der französischen Armee als auch den Geist ihrer Angehörigen erzählt.
Seit über zwei Jahrhunderten nehmen Militärmalerei und -bildhauerei einen besonderen Platz im französischen Kunstgeschehen ein. Meister wie Horace Vernet (1789–1863), Édouard Detaille (1848–1912) und Alphonse de Neuville (1835–1885) prägten eine wahre visuelle Tradition, in der historischer Realismus, die Verherrlichung des Mutes und die Erinnerung an Schlachten eng miteinander verbunden sind. Diese Künstlergeneration schuf eine kraftvolle, oft monumentale Ikonografie, die sowohl die Entwicklung der französischen Armee als auch den Geist ihrer Angehörigen erzählt.
Die französische Fremdenlegion – eine Quelle künstlerischer Inspiration
Die wichtigsten Bücher
über die französische Fremdenlegion
Von Louis Perez y Cid
Die französische Fremdenlegion war schon immer eine Quelle der Inspiration. Seit fast zwei Jahrhunderten zieht sie die Federn von Historikern, Schriftstellern und Journalisten in ihren Bann … aber auch die ehemaliger Legionäre selbst, die ihre Erinnerungen an Schlachten, Freundschaften und Opfer zu Papier gebracht haben. Durch diese Bücher wird die Seele der Legion weitergegeben, eine Mischung aus Erinnerung und Legende.
Geschichten, die Geschichte schreiben.
Es ist schwierig, über die Legion zu sprechen, ohne diese drei Standardwerke zu erwähnen, die ich für unerlässlich halte, um die Tragweite des Legionärsepos zu erfassen:
„Ehre und Treue. Das ist die Legion“ von Louis Gaultier und Charles Jacquot, ehemaligen Mitgliedern der Legion. Illustrationen von Louis Frégier, 1963.
Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums von Camerone erschien dieses dreibändige Werk, das uns einlädt, die Schlachten dieses Elitekorps von seinen Anfängen bis zum Algerienkrieg 1962 zu erkunden.
„Geschichte der Fremdenlegion“ von Georges Blond – 1981. Erschienen anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Legion, ist es zugleich ein außergewöhnliches Abenteuer und eineinhalb Jahrhunderte französischer Geschichte.
„Die Fremdenlegion 1831–1962“ von Douglas Porch – 1991. Erschienen in den USA auf Englisch und 1994 mit französischer Übersetzung und Vorwort. Diese grundlegende und kompromisslose Studie ist ein Musterbeispiel militärhistorischer Forschung und zeichnet die Entwicklung der Legion von ihrer Gründung 1831 bis zu ihren heutigen Einsätzen nach.
Die französische Fremdenlegion war schon immer eine Quelle der Inspiration. Seit fast zwei Jahrhunderten zieht sie die Federn von Historikern, Schriftstellern und Journalisten in ihren Bann … aber auch die ehemaliger Legionäre selbst, die ihre Erinnerungen an Schlachten, Freundschaften und Opfer zu Papier gebracht haben. Durch diese Bücher wird die Seele der Legion weitergegeben, eine Mischung aus Erinnerung und Legende.
Geschichten, die Geschichte schreiben.
Es ist schwierig, über die Legion zu sprechen, ohne diese drei Standardwerke zu erwähnen, die ich für unerlässlich halte, um die Tragweite des Legionärsepos zu erfassen:
„Ehre und Treue. Das ist die Legion“ von Louis Gaultier und Charles Jacquot, ehemaligen Mitgliedern der Legion. Illustrationen von Louis Frégier, 1963.
Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums von Camerone erschien dieses dreibändige Werk, das uns einlädt, die Schlachten dieses Elitekorps von seinen Anfängen bis zum Algerienkrieg 1962 zu erkunden.
„Geschichte der Fremdenlegion“ von Georges Blond – 1981. Erschienen anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Legion, ist es zugleich ein außergewöhnliches Abenteuer und eineinhalb Jahrhunderte französischer Geschichte.
„Die Fremdenlegion 1831–1962“ von Douglas Porch – 1991. Erschienen in den USA auf Englisch und 1994 mit französischer Übersetzung und Vorwort. Diese grundlegende und kompromisslose Studie ist ein Musterbeispiel militärhistorischer Forschung und zeichnet die Entwicklung der Legion von ihrer Gründung 1831 bis zu ihren heutigen Einsätzen nach.
Es gibt weitere sehr hochwertige Bücher, aber ich glaube, dass Sie mit diesen drei Büchern verstehen werden, was die französische Fremdenlegion wirklich ausmacht und wie sie die Jahrhunderte überdauern konnte.
Die Stimmen der Legionäre
Nichts ist so eindringlich wie ein persönlicher Bericht. Die Memoiren eines Veteranen zu lesen bedeutet, an seinem Alltag teilzuhaben: die Strapazen der Märsche, die Kameradschaft in der Not, die Momente des Ruhms ebenso wie die stillen Wunden. Berichte wie:
„Erinnerungen an Algerien 1840–1842“ von Clément Lamping.
Die deutsche Fassung erschien 1844 und geriet dann in Vergessenheit. Die französische Erstausgabe erschien im Jahr 2000 bei Bouchene. Der aus Norddeutschland stammende Autor nahm an verschiedenen Feldzügen in der Region um Algier und Oran teil. Seine Memoiren lesen sich wie eine akribische und objektive Chronik der Eroberung. Dies ist das älteste Buch eines Legionärs, das ich je gelesen habe.
„Ich bin Legionär“ von Jean Martin, einem Legionär, mit einem Vorwort von General Rollet.
Dieses Buch, 1938 von der Librairie Arthème Fayard veröffentlicht, schrieb er während des Krieges für seine Patentante Suzy Solidor, eine Sängerin, Filmschauspielerin (La Garçonne) und Schriftstellerin.
„Der Legionär Flutsch“, 1982 von der Librairie Plon veröffentlicht, stammt von Antoine Sylvère. Der Autor, selbst Legionär, ist weder für noch gegen die Legion; sie ist das zentrale Thema seines Buches. Er betrachtet sie wie ein Mensch seinen eigenen Körper, bemerkt ihre Unvollkommenheiten, ihre verhärteten Muskeln, ihre gezeichneten Gesichter, aber auch ihre Anmut. Er enthüllt uns den Alltag der Legion. Nicht die Legion selbst interessiert Sylvère, sondern die Männer, die sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts bildeten.
Ich möchte hier die drei Bücher erwähnen, die mich besonders beeindruckt haben.
Es gibt viele weitere, deutlich neuere, wie zum Beispiel „Carnet d'un légionnaire Mongol“ (Tagebuch eines mongolischen Legionärs) von Oyunbat Baatartsogt, erschienen bei Amazon. Es ist ein Erfahrungsbericht über neun Jahre Dienst in der französischen Fremdenlegion (von 2010 bis 2019). (
Die Stimmen der Legionäre
Nichts ist so eindringlich wie ein persönlicher Bericht. Die Memoiren eines Veteranen zu lesen bedeutet, an seinem Alltag teilzuhaben: die Strapazen der Märsche, die Kameradschaft in der Not, die Momente des Ruhms ebenso wie die stillen Wunden. Berichte wie:
„Erinnerungen an Algerien 1840–1842“ von Clément Lamping.
Die deutsche Fassung erschien 1844 und geriet dann in Vergessenheit. Die französische Erstausgabe erschien im Jahr 2000 bei Bouchene. Der aus Norddeutschland stammende Autor nahm an verschiedenen Feldzügen in der Region um Algier und Oran teil. Seine Memoiren lesen sich wie eine akribische und objektive Chronik der Eroberung. Dies ist das älteste Buch eines Legionärs, das ich je gelesen habe.
„Ich bin Legionär“ von Jean Martin, einem Legionär, mit einem Vorwort von General Rollet.
Dieses Buch, 1938 von der Librairie Arthème Fayard veröffentlicht, schrieb er während des Krieges für seine Patentante Suzy Solidor, eine Sängerin, Filmschauspielerin (La Garçonne) und Schriftstellerin.
„Der Legionär Flutsch“, 1982 von der Librairie Plon veröffentlicht, stammt von Antoine Sylvère. Der Autor, selbst Legionär, ist weder für noch gegen die Legion; sie ist das zentrale Thema seines Buches. Er betrachtet sie wie ein Mensch seinen eigenen Körper, bemerkt ihre Unvollkommenheiten, ihre verhärteten Muskeln, ihre gezeichneten Gesichter, aber auch ihre Anmut. Er enthüllt uns den Alltag der Legion. Nicht die Legion selbst interessiert Sylvère, sondern die Männer, die sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts bildeten.
Ich möchte hier die drei Bücher erwähnen, die mich besonders beeindruckt haben.
Es gibt viele weitere, deutlich neuere, wie zum Beispiel „Carnet d'un légionnaire Mongol“ (Tagebuch eines mongolischen Legionärs) von Oyunbat Baatartsogt, erschienen bei Amazon. Es ist ein Erfahrungsbericht über neun Jahre Dienst in der französischen Fremdenlegion (von 2010 bis 2019). (
Biografien von Legionärsveteranen.
Man kann kaum über die Legion sprechen, ohne den überaus symbolträchtigen General Rollet zu erwähnen.
„Paul-Frédéric Rollet: Vater der Fremdenlegion“ von Pierre Soulié.
Herausgegeben vom Kommando der französischen Fremdenlegion. Erschienen bei Italiques, 2001. Dieses bemerkenswerte Werk, das Ergebnis zehnjähriger Forschung des Autors unter der Schirmherrschaft der französischen Fremdenlegion, erschien zunächst in der Zeitschrift Képi Blanc, bevor es zu einem 730-seitigen Band zusammengefasst wurde.
Vom 19. Jahrhundert bis vor Kurzem interessierten sich Autoren vor allem für die Biografien hochrangiger Offiziere.
Seit einigen Jahren widmet sich Oberstleutnant Mickaël De Prat, ehemaliger Legionär und Mitglied von Légion’Arts, der Erforschung der Lebenswege von Legionären, die direkt am Zweiten Weltkrieg, am Indochinakrieg und am Algerienkrieg teilgenommen haben.
Ich lade Sie ein, im Bereich „Comics & Bücher“ dieser Website zu stöbern und all seine Werke zu entdecken.
Man kann kaum über die Legion sprechen, ohne den überaus symbolträchtigen General Rollet zu erwähnen.
„Paul-Frédéric Rollet: Vater der Fremdenlegion“ von Pierre Soulié.
Herausgegeben vom Kommando der französischen Fremdenlegion. Erschienen bei Italiques, 2001. Dieses bemerkenswerte Werk, das Ergebnis zehnjähriger Forschung des Autors unter der Schirmherrschaft der französischen Fremdenlegion, erschien zunächst in der Zeitschrift Képi Blanc, bevor es zu einem 730-seitigen Band zusammengefasst wurde.
Vom 19. Jahrhundert bis vor Kurzem interessierten sich Autoren vor allem für die Biografien hochrangiger Offiziere.
Seit einigen Jahren widmet sich Oberstleutnant Mickaël De Prat, ehemaliger Legionär und Mitglied von Légion’Arts, der Erforschung der Lebenswege von Legionären, die direkt am Zweiten Weltkrieg, am Indochinakrieg und am Algerienkrieg teilgenommen haben.
Ich lade Sie ein, im Bereich „Comics & Bücher“ dieser Website zu stöbern und all seine Werke zu entdecken.
Kunstbücher und Fotografien
Die Legion ist auch eine Ästhetik: Uniformen, Traditionen, Kriegs- und Kameradschaftsbilder. Fotoalben und Kataloge von Militärmalern fangen diese visuelle Dimension ein. Manche Werke sind wahre Kunstwerke und bei Sammlern begehrt.
„Gazette des uniformes“ (Uniformzeitschrift). Die Sonderausgaben 6 und 7 widmen sich der Geschichte, Uniform und Ausrüstung der Legion von 1831 bis 1997.
„L’uniforme légionnaire“ (Die Uniform der Legionäre) in zwei Bänden, erschienen 2005 im Verlag Képi Blanc. Vorwort von General Bruno Dary, Illustrationen von Evguenii Ponomarev, Legionär, Armeemaler und Mitglied von Légion'Arts.
Die Legion ist auch eine Ästhetik: Uniformen, Traditionen, Kriegs- und Kameradschaftsbilder. Fotoalben und Kataloge von Militärmalern fangen diese visuelle Dimension ein. Manche Werke sind wahre Kunstwerke und bei Sammlern begehrt.
„Gazette des uniformes“ (Uniformzeitschrift). Die Sonderausgaben 6 und 7 widmen sich der Geschichte, Uniform und Ausrüstung der Legion von 1831 bis 1997.
„L’uniforme légionnaire“ (Die Uniform der Legionäre) in zwei Bänden, erschienen 2005 im Verlag Képi Blanc. Vorwort von General Bruno Dary, Illustrationen von Evguenii Ponomarev, Legionär, Armeemaler und Mitglied von Légion'Arts.
Warum sind diese Bücher wichtig?
Ob historische Abhandlung, authentisches Zeugnis, lebendiger Comic oder Kunstband – jedes Werk über die französische Fremdenlegion trägt dazu bei, ein einzigartiges Andenken zu bewahren.
Diese Bücher sind mehr als nur bedrucktes Papier: Sie sind Fragmente der Weltgeschichte von Männern aus aller Welt, die unter derselben Flagge, der grün-roten, dienten. Wir bei Légion'Arts sind überzeugt, dass Kunst und Verlagswesen wesentlich dazu beitragen, dieses Andenken weiterzugeben.
Ob historische Abhandlung, authentisches Zeugnis, lebendiger Comic oder Kunstband – jedes Werk über die französische Fremdenlegion trägt dazu bei, ein einzigartiges Andenken zu bewahren.
Diese Bücher sind mehr als nur bedrucktes Papier: Sie sind Fragmente der Weltgeschichte von Männern aus aller Welt, die unter derselben Flagge, der grün-roten, dienten. Wir bei Légion'Arts sind überzeugt, dass Kunst und Verlagswesen wesentlich dazu beitragen, dieses Andenken weiterzugeben.