All dies geschieht über unseren Köpfen
Die Nacht ist dunkel
Von Michel Gravereau.
Während die Sonne tagsüber unsere gesamte Umgebung – Städte, Landschaften, Ozeane – erhellt, kehrt abends, wenn sie unter dem Horizont verschwindet, wieder Dunkelheit ein, ohne jeglichen Glanz. Die Straßenlaternen erlöschen, und Tausende, Milliarden von Sternen erscheinen, jeder einzelne wie eine Straßenlaterne. Müsste unser Himmel mit dieser Armada von Glühwürmchen nicht permanent erleuchtet sein? Eine gewaltige Frage, die Astronomen seit vier Jahrhunderten fasziniert.
Wir wissen, dass sich Licht im Weltraum mit einer endlichen Geschwindigkeit ausbreitet, in der Größenordnung von 300.000 km pro Sekunde. Daher benötigt es eine gewisse Zeit, um uns zu erreichen, da es von Sternen in unterschiedlichen Entfernungen kommt. Das Licht einiger Himmelskörper, die sehr weit von uns entfernt sind, hat uns noch nicht erreicht. Wäre dies nicht der Fall, wären unsere Nächte strahlend hell.
Angenommen, das Universum wäre unendlich groß und enthielte unendlich viele Sterne, müsste das erzeugte Licht den Himmel wie am helllichten Tag erhellen.
In Wirklichkeit kann uns ab einem gewissen Punkt keine Lichtquelle mehr erleuchten.
Wir wissen, dass das Universum etwa 14 Milliarden Jahre alt ist.
Je weiter ein Stern entfernt ist, desto länger ist die Lichtlaufzeit, aber sie kann niemals das Alter des Universums überschreiten.
Mit Teleskopen, die sehr weit sehen können, blicken wir sehr weit in die Vergangenheit. Ähnlich wie wir den Donner einige Augenblicke nach einem Blitzschlag hören.
Mit den leistungsstärksten Teleskopen erhalten wir, wenn wir weit genug blicken, ein Bild davon, wie das Universum vor der Entstehung der ersten Sterne aussah; mit anderen Worten: Wir sehen nichts. Keine Lichtquelle kann unseren Himmel erleuchten.
Denken wir auch an dieses einfache Experiment, das man mit Kindern durchführen kann: In der Nähe einer Glühbirne werden Personen oder Gegenstände beleuchtet. Je weiter sich die Glühbirne entfernt, desto geringer wird ihre Helligkeit, bis sie schließlich vernachlässigbar oder in großer Entfernung gar nicht mehr vorhanden ist.
Hinzu kommt, dass der Weltraum per Definition transparent ist; Licht im leeren Raum kann daher kaum etwas ausleuchten.
Es ist ein Privileg für uns alle, Nacht für Nacht die unzähligen Sterne zu betrachten, die in der Dunkelheit unserer transparenten Atmosphäre funkeln.
Je weiter ein Stern entfernt ist, desto länger ist die Lichtlaufzeit, aber sie kann niemals das Alter des Universums überschreiten.
Mit Teleskopen, die sehr weit sehen können, blicken wir sehr weit in die Vergangenheit. Ähnlich wie wir den Donner einige Augenblicke nach einem Blitzschlag hören.
Mit den leistungsstärksten Teleskopen erhalten wir, wenn wir weit genug blicken, ein Bild davon, wie das Universum vor der Entstehung der ersten Sterne aussah; mit anderen Worten: Wir sehen nichts. Keine Lichtquelle kann unseren Himmel erleuchten.
Denken wir auch an dieses einfache Experiment, das man mit Kindern durchführen kann: In der Nähe einer Glühbirne werden Personen oder Gegenstände beleuchtet. Je weiter sich die Glühbirne entfernt, desto geringer wird ihre Helligkeit, bis sie schließlich vernachlässigbar oder in großer Entfernung gar nicht mehr vorhanden ist.
Hinzu kommt, dass der Weltraum per Definition transparent ist; Licht im leeren Raum kann daher kaum etwas ausleuchten.
Es ist ein Privileg für uns alle, Nacht für Nacht die unzähligen Sterne zu betrachten, die in der Dunkelheit unserer transparenten Atmosphäre funkeln.
Anstehende Veranstaltungen
Dieser Abschnitt informiert Sie über bevorstehende Veranstaltungen aus den Bereichen Astronomie und Weltraumforschung.
Astronomische Ereignisse
7. und 8. Mai: Sonnenuntergang unter dem Arc de Triomphe von der Place de la Concorde aus.
9., 10. und 11. Mai: Sonnenuntergang unter dem Arc de Triomphe vom Kreisverkehr Champs-Élysées aus.
21. Juni: Sommersonnenwende.
31. Juli, 1., 2. und 3. August: Sonnenuntergang unter dem Arc de Triomphe vom Kreisverkehr Champs-Élysées aus.
3., 4. und 5. August: Sonnenuntergang unter dem Arc de Triomphe von der Place de la Concorde aus.
12. August: Totale Sonnenfinsternis, in Frankreich als partielle Phase sichtbar. Foto 10: Sonnenfinsternis
Perseiden-Meteorstrom.
28. August: Partielle Mondfinsternis in Frankreich.
14. September: Venus erscheint hinter dem Mond.
23. September: Herbst-Tagundnachtgleiche.
21. Dezember: Wintersonnenwende.
Ursiden-Meteorstrom.
Weltraumforschung
ISS: Die französische Astronautin Sophie Adenot ist zur Besatzung der ISS gestoßen.
Sie ist die elfte französische Astronautin und die zweite Frau nach Claudie Aigneré.
Dieser Abschnitt informiert Sie über bevorstehende Veranstaltungen aus den Bereichen Astronomie und Weltraumforschung.
Astronomische Ereignisse
7. und 8. Mai: Sonnenuntergang unter dem Arc de Triomphe von der Place de la Concorde aus.
9., 10. und 11. Mai: Sonnenuntergang unter dem Arc de Triomphe vom Kreisverkehr Champs-Élysées aus.
21. Juni: Sommersonnenwende.
31. Juli, 1., 2. und 3. August: Sonnenuntergang unter dem Arc de Triomphe vom Kreisverkehr Champs-Élysées aus.
3., 4. und 5. August: Sonnenuntergang unter dem Arc de Triomphe von der Place de la Concorde aus.
12. August: Totale Sonnenfinsternis, in Frankreich als partielle Phase sichtbar. Foto 10: Sonnenfinsternis
Perseiden-Meteorstrom.
28. August: Partielle Mondfinsternis in Frankreich.
14. September: Venus erscheint hinter dem Mond.
23. September: Herbst-Tagundnachtgleiche.
21. Dezember: Wintersonnenwende.
Ursiden-Meteorstrom.
Weltraumforschung
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Sie ist die elfte französische Astronautin und die zweite Frau nach Claudie Aigneré.