Eröffnung der Weihnachtszeit
Von Louis Perez y Cid
In der französischen Fremdenlegion ticken die Uhren anders als anderswo. Sie sind geprägt von bedeutsamen Ereignissen, reich an Erinnerungen und Bedeutung. Zwei Daten stechen dabei besonders hervor und stehen in engem Zusammenhang.
Camerone am 30. April feiert militärische Tugenden, die bis zum Äußersten geopfert wurden: Mut, Ehre, Treue zum eigenen Wort, selbst wenn alles verloren scheint. Es ist das Fest des Kampfes, der unbedingten Hingabe, des Mannes, der bis zum Schluss standhaft bleibt.
Und dann ist da Weihnachten.
Ein weiterer Sieg, stiller. Ein Fest, das nicht die Waffe, sondern den Mann verherrlicht: Familie, Solidarität, Kameradschaft. All das, was es dem Legionär ermöglicht, trotz der Härte seines Berufs und der Isolation menschlich zu bleiben.
Die Tradition besagt, dass sich Offiziere, Unteroffiziere und Legionäre, ob verheiratet oder ledig, am 24. Dezember, dem Heiligen Abend, zu einem gemeinsamen Weihnachtsessen treffen. Nur Legionäre. Ohne ihre Familien. Eine Nacht fernab der Zeit.
Die Einheiten wetteifern in ihrer Fantasie: Krippenspiele, Sketche, in denen sie die Offiziere necken, gemeinsames Lachen bei einem Essen, das bis spät in die Nacht dauert, manchmal bis zum Morgengrauen. An diesem Abend tritt der Rang etwas in den Hintergrund. Was bleibt, ist das Gefühl, zur selben Familie zu gehören.
Die folgenden Artikel beschreiben nicht die Form, sondern den Inhalt. Sie wollen die Bedeutung ergründen, die wir diesem für die Legion so einzigartigen Fest geben.
Sie werden von Familie erzählen. Von der Familie, die wir zurücklassen, wenn wir uns verpflichten, von der Familie, die wir uns mit dem Eintritt in die Legion aussuchen, und von dieser engen, oft diskreten Familie unserer Ehefrauen und Partnerinnen, die still einen Teil unserer Abwesenheit mittragen.
Sie werden von Solidarität erzählen, anhand von Weihnachtsgeschichten, mal wahr, mal erfunden, aber immer im Geist der Legion verwurzelt.
Schließlich werden sie von Kameradschaft erzählen, indem sie einem Feldgeistlichen, einem ehemaligen Legionär, das Wort erteilen und seine Predigt teilen. Eine spirituelle und brüderliche Perspektive auf Männer unterschiedlicher Herkunft, vereint durch ein gemeinsames Schicksal.
Weihnachten in der Legion ist mehr als nur Tradition. Es ist ein Moment der Kameradschaft. Eine notwendige Pause, um sich daran zu erinnern, warum wir – jenseits der Uniform und der Prüfungen – gemeinsam voranschreiten.
In der französischen Fremdenlegion ticken die Uhren anders als anderswo. Sie sind geprägt von bedeutsamen Ereignissen, reich an Erinnerungen und Bedeutung. Zwei Daten stechen dabei besonders hervor und stehen in engem Zusammenhang.
Camerone am 30. April feiert militärische Tugenden, die bis zum Äußersten geopfert wurden: Mut, Ehre, Treue zum eigenen Wort, selbst wenn alles verloren scheint. Es ist das Fest des Kampfes, der unbedingten Hingabe, des Mannes, der bis zum Schluss standhaft bleibt.
Und dann ist da Weihnachten.
Ein weiterer Sieg, stiller. Ein Fest, das nicht die Waffe, sondern den Mann verherrlicht: Familie, Solidarität, Kameradschaft. All das, was es dem Legionär ermöglicht, trotz der Härte seines Berufs und der Isolation menschlich zu bleiben.
Die Tradition besagt, dass sich Offiziere, Unteroffiziere und Legionäre, ob verheiratet oder ledig, am 24. Dezember, dem Heiligen Abend, zu einem gemeinsamen Weihnachtsessen treffen. Nur Legionäre. Ohne ihre Familien. Eine Nacht fernab der Zeit.
Die Einheiten wetteifern in ihrer Fantasie: Krippenspiele, Sketche, in denen sie die Offiziere necken, gemeinsames Lachen bei einem Essen, das bis spät in die Nacht dauert, manchmal bis zum Morgengrauen. An diesem Abend tritt der Rang etwas in den Hintergrund. Was bleibt, ist das Gefühl, zur selben Familie zu gehören.
Die folgenden Artikel beschreiben nicht die Form, sondern den Inhalt. Sie wollen die Bedeutung ergründen, die wir diesem für die Legion so einzigartigen Fest geben.
Sie werden von Familie erzählen. Von der Familie, die wir zurücklassen, wenn wir uns verpflichten, von der Familie, die wir uns mit dem Eintritt in die Legion aussuchen, und von dieser engen, oft diskreten Familie unserer Ehefrauen und Partnerinnen, die still einen Teil unserer Abwesenheit mittragen.
Sie werden von Solidarität erzählen, anhand von Weihnachtsgeschichten, mal wahr, mal erfunden, aber immer im Geist der Legion verwurzelt.
Schließlich werden sie von Kameradschaft erzählen, indem sie einem Feldgeistlichen, einem ehemaligen Legionär, das Wort erteilen und seine Predigt teilen. Eine spirituelle und brüderliche Perspektive auf Männer unterschiedlicher Herkunft, vereint durch ein gemeinsames Schicksal.
Weihnachten in der Legion ist mehr als nur Tradition. Es ist ein Moment der Kameradschaft. Eine notwendige Pause, um sich daran zu erinnern, warum wir – jenseits der Uniform und der Prüfungen – gemeinsam voranschreiten.